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  • »dan.rockstreet« ist männlich
  • »dan.rockstreet« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 5. November 2012, 20:39

Rechnung zurückdatieren?

Ich habe vor einigen Monaten einen Artikel geschrieben, das auch publiziert und veröffentlicht wude.
Ja, es gab einen Vertrag zwischen dem betroffenen Verlag und mir, aber ich musste eine Rechnung schreiben. Gut, also tat ich dies.

Einige Wochen später trotz Erinnerung keine Antwort. Mehrere Monate später eine Rechnung mit Mahnung von 5 EUR :-)
Ja, es täte ihnen alles leid wegen dem Kuddelmuddel, die betroffene Buchhaltung wäre in Urlaub und würde sich in einer Woche melden..

Letzte Woche (also ca 9 Monate später) schrieb ich eine weitere Rechnung mit nun noch höheren Mahngebühren.

Jetzt kam die Antwort (mit einer Entschuldigung natürlich), ich solle die Rechnung zurückdatieren mit einem leicht geänderten Adressaten (Adresse bleibt gleich, Verlag mit einem leicht geänderten Namen).

Öhm, wenn ich die Rechnung zurückdatiere, wie soll ich meine Mahngebühren oder z.B. Zinsen geltend machen? :-)
Außerdem, habe ich ja schon mehrere Rechnungen geschrieben und da kann ich doch nicht eine "neue" alte Rechnung schreiben...

Ganz komisch das Ganze.

Grüße,

Dan

  • »satyros-art-design« ist männlich

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2

Montag, 5. November 2012, 21:15

servus,

also mahngebühren muss man eh nicht bezahlen damit kommst du nicht durch !
aber du kannst natürlich zinsen verlangen.

ich würde dir vorschlagen gehe zum anwalt und lass ihn das regeln. somit hat die gegenpartei auch noch deinen anwalt zubezahlen.
nach 30 tagen zahlungsverzug ist dein schuldner pfändbar !!!

viel erfolg und lieben gruss
franz :smoker:

Acid.Drop

Meister

  • »Acid.Drop« ist männlich

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3

Dienstag, 6. November 2012, 05:57

Hi,

ich persönlich würde dir ebenso raten in dem Fall wirklichen Rechtsbeistand zu holen, sprich, deinen Anwalt zu kosnultieren ( wenn er nicht gerade zu der Sorte gehört die für jedes "Hallo" Kohle sehen wollen ) bzw. ein entsprechendes Internatportal für Rechtsfragen zu verwenden.
Letzteres is zwar bedenklich aber höchstwahrscheinlcih rechtlich haltbarer als unsere Aussagen... wir sind schlussendlich alle keine Juristen^^

Zudem muss man wirklich sagen, hier gibt es zu viele Feinheiten, Fallen und rechtliche Winkelzüge die du und wir für zu belanglos erachten aber viel ausmachen können.

Klar, schlussendlich ist es ne Frage dessen wie du den erwähnten Verlag einschätzt, ob du das vertrauen entgegen bringen willst oder nicht bzw. wie das Verhältnis generell ist ( es gibt eben doch das der Gegenüber freundlich usw aber eben sehr schusselig ist und ab und an ein uffe flossen brauch...).

Sorry das auch ich dir nichts konkreteres sagen konnte, aber lieber so ehe ich dir bockmist erzähle der in deiner Situation gar nicht greifen kann und du dann doof guckst.

Wie auch immer, ich wünsche dir viel Glück

lg
Acid
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  • »Shortylein« ist weiblich

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4

Dienstag, 6. November 2012, 10:27

Ich kenne das nur so, dass wenn ein Vertrag zwischen zwei Parteien geschlossen wird, dann wird als Rechnungsanschrift auch die Adresse genommen, die in deinem Vertrag steht!!!

Sonst kann ich ja sagen ach stell das ma Frau Müller in Rechnung...

Oder in wie weit gingen die Abweichungen?!?!

Sollte alles gleichbleiben aber die PLZ ist falsch, kannste die Rechnung auch gutschreiben und neu ausstellen, oder?!

Ist dir natürlich nicht mit geholfen wenn er weiterhin nicht zahlt.... :verwirrt:

5

Dienstag, 6. November 2012, 23:07

um gottes willen, warum denn einen anwalt einschalten?? 5€ mahngebühren? die rechnung wird nicht all zu hoch sein. das wäre schon etwas übertrieben da gleich zum anwalt zu rennen. außerdem dürften sie ja jetzt eh zahlen wollen - nicht komplizierter machen, als es ist.

klar kannst du mahngebühren draufschreiben. warum sollte das nicht gehen? ist ein ausgleich für mehraufwand den du damit hast (=schadenersatz den du im fiktiven rechtsstreit geltend machen würdest). außerdem, solange sie es zahlen..

die rechnung bleibt auch bei zusätzlichen mahnschreiben auf dem datum der ersten rechnung. wenn du die am 1.1.2012 gestellt hast, steht auf allen mahnungen auf der 1.1.2012

rechnungsanschrift kann dir ziemlich egal sein, schreib drauf was sie haben wollen.

mit der rechnung ergibt sich ja für den rechnungsempfänger keine zahlungspflicht. die hat dein vertragspartner. wenn der will, dass die rechnung auf XY lautet, soll dir das recht sein, solange sie am ende bezahlt wird. wenn XY nicht zahlt, wirst du nicht zu XY rennen sondern zu deinem vertragspartner. punkt aus. die rechnungsanschrift ist nur für den kunden wichtig, da der die rechnung nur dann steuerlich absetzen kann wenn die richtige anschrift drauf ist.

also: datum der ersten rechnung drauf, mahngebühren dazuschlagen und wenns der kunde will die rechnung auf den papst ausstellen.

ich bin selber selbstständig und kenne das problem mit langen wartezeiten auf den zahlungseingang. einfach hartnäckig bleiben ;)