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Mittwoch, 1. Juni 2011, 21:40

Strukturen fotografieren

Hey Leutz, worauf sollte man beim fotografieren von Strukturen achten, wie weit entfernt sollte man stehen/knipsen, sollte man ein Stativ benutzen, Kameraeinstellung.
Taugen einfache kleine Kameras dafür oder sollte man sich dann doch lieber mit einer großen hinstellen.

War bis jetzt nicht ganz so überzeugt von meinen Aufnahmen


Fotografieren wollte ich alte extrem rostige/moosige Metallplatten und Silowände sowie Straßenschäden.

Acid.Drop

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2

Mittwoch, 1. Juni 2011, 21:59

So vielfälltig die möglichen Motive, so unendlich die Möglichkeiten diese abzulichten.

Als erstes musst du entscheiden, wie hoch soll die Qualität sein, 08/15 hobbyknipser oder doch richtung Stock Agentur.

Ich bin mal so dreist und gehe von letzterem aus :D

Anfangen solltest du mit einer guten Cam, das muss nun nicht zwangsweise eine DSLR oder Bridge sein, aber eine hochwertige Kompakte solltest du schon als minimum betrachten.
Nun wird es richtig kompliziert... Brennweite, Belichtungszeit, ISO, Entfernung wird ziemlich kompliziert... denn, einfach draufhalten.
Klingt banal aber das ist alles was man sagen kann wenn man dir einen seriösen Tipp geben will.
Es gibt zu viele Faktoren die man beachten muss, des fängt bei der Lichtsituation an, geht über den Entfernungsspielraum bis hin zur Art der Struktur (z.B. werden Metalle immer stärker reflektieren als Hölzer, darauf muss man sich anpassen ).

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig im RAW Format zu fotografieren bzw. mindestens in bester und größter JPEG Qualität/Auflösung.
Das bevorzugte Objektiv bzw. Brennweite ist Geschmackssache.
Klar, bei Strukturen an die man nicht nahe heran kommt ist ein Teleobjektiv hilfreich ( und dann auch ein Stativ ), aber idr muss man das individuell entscheiden.
Ich arbeite als Beispiel gerne mit Macros oder 50mm optiken und achte besonders auf eine neutrale Lichtgebung sowie eine durchgehende Schärfe. Andere greifen lieber zu Weitwinkeln, was aber schnell verzerrungen verursacht.

Wichtigster Tipp ist imho, Cam schnappen und loslatschen, strukturen suchen und sich von Passanten verwundert angaffen lassen wieso man vorgebeugt den Rasen fotografiert :D
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Mittwoch, 1. Juni 2011, 23:12

Oh, Danke Acid, für die vielen Infos.

Wollte diese eigentlich für eigene Werke nutzen (mal wieder nen paar neue Planetenstrukturen erstellen, usw).
Direkt Stocks verkaufen will ich nicht. Dann eher als Free Download auf meine Seite setzen.

Selber hab ich nur ne kleine kompakte Fuji Finepix (nur jpeg, max 79 dpi), die erzeugt aber ungewollte Wölbungen an den Rändern, egal ob nah oder fern und hat auch bei der kleinsten ISO nen ectrem hohes Bildrauschen. Meist schnapp ich mir immer die Kamera vom Freund oder dessen Mutter (die macht zwar kein raw format, aber max 150 dpi). Aber die Einstellungssache ist immer so nen Ding. Gerade die Belichtung macht mir immer Probleme.

Letzter Punkt in deinem Schreiben :D ,kenn ich (habs ja schon paar mal probiert welche zu knipsen). Der Nachbar hat mich letztens gefragt ob ich Gold such.

Werd mal noch bissel rumprobieren und ein paar Punkte beherzigen.

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4

Mittwoch, 13. Juli 2011, 22:33

Wenn Du nur eine einfache Kamera zur Verfügung hast, dann nimm eher die lange Brennweite. Die ist meist besser als die Weitwinkeleinstellung.

Bei den Strukturen kommt es auch auf den Lichteinfall an... Seitenlicht sorgt für die Modulation der Oberfläche, weil Du Schatten hast... ist also für die Darstellung von rauhen Oberflächen geeignet.
Mit diffusem Licht sorgst Du bei schattenloser Ausleuchtung für einen eher glatten flächigen Eindruck
viele Grüße

Michael

5

Donnerstag, 14. Juli 2011, 16:02

@Michael, recht vielen Dank für den Tipp. Werds beherzigen.

Greetzt der Adrian

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